Der Garten im Frühling

 

Der Frühling im Garten beginnt laut Kalender am 20. oder 21. März. Die Entwicklung der Natur kann allerdings je nach Witterung sehr unterschiedlich erwachen. Einerseits kann es im März noch empfindlich kalt sein, dann müssen Sie die neu angelegten Salat- und Gemüsebeete noch mit Vlies und Folie schützen. Andererseits kann die Sonne im März schon ganz schön einheizen. Dann empfiehlt es sich, an diesen warmen Tagen die Beete genügend zu lüften, damit die Temperatur nicht über 25°C steigt. Wenn das Erdreich im Frühling sehr trocken ist, sollten Sie Beeren- und Obststräucher nach dem Einpflanzen unbedingt ausreichend wässern.

 

Der Garten bietet jetzt blühende Frühlingsboten für einen bunten Osterstrauß: Tulpen und Narzissen blühen ebenso wie Saalweide und Forsythie. Wem das noch zu wenig ist, der kann nun auch Primeln und Stiefmütterchen auspflanzen. Zugleich dürfen Sie natürlich auch schon an den Sommer denken und den Samen für Rittersporn, Kornblumen und Schleierkraut herausholen. Denken Sie vor der Aussat an den Frühjahrsputz im Gewächshaus. Überprüfen Sie, ob der Boden noch genug Nährstoffe bietet oder sich über Winter eine Nährsalzkruste gebildet hat. Diese müssen Sie entfernen, damit sie den Jungpflanzen nicht schadet. Im Gewächshaus lässt sich manches vorziehen, was später in den Garten wandert. Verwenden Sie zur Aussaat flache Schalen oder spezielle Aussaattöpfe. Befüllen Sie diese zunächst mit Aussaaterde. Besonders lockere Erde erhalten Sie, wenn Sie ein Erdsieb verwenden. Anschließend sollten Sie die Erde erst gut durchfeuchten und dann die Samen aussäen.  

Die alte Gärtnerregel, erst nach den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) so richtig loszulegen, gilt natürlich besonders für Salat, Gemüse und überhaupt alle frostempfindlichen Pflanzen. Auch wenn die Sonne frohlockt und es an manchen Tagen bereits sehr warm wird, gehen Sie auf Nummer sicher und stellen Sie Ihre Kübelpflanzen und frostempfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen aus ihrem Winterquartier. Bis zu diesem Termin drohen Spätfröste, die Ihren empfindlichen Pflanzen schaden könnten. Gewöhnen Sie die Pflanzen am besten langsam an den Umzug ins Freie und stellen Sie sie zunächst vom dunklen Keller ins halbdunkle Treppenhaus und erst dann an den hellen Gartenplatz. 

 

Die Holzterrassen und Holzwege sowie Steinbeläge sollten zu Beginn der Freiluftsaison einer Pflegekur unterzogen werden. Durch Wind, pralle Sonne und Hitze werden Holzoberflächen rau, rissig und vergrauen. Regen lässt das Holz quellen und wäscht die Oberfläche aus. Beschattete Bereiche neigen zu Moos- und Algenbewuchs und werden bei Feuchtigkeit rutschig. Dies begünstigt wiederum Pilzbefall und Fäulnis. Ihre Holzterrasse dankt Ihnen eine einmalige Kur zu Beginn der Freiluftsaison mit dem Erhalt der Holzstruktur und einer längeren Lebensdauer in optisch einwandfreiem Zustand. Auch Steinbeläge können nach der Wintersaison an Glanz verloren haben und durch Nässe einen Algenbelag gebildet haben, der bei erneuter Feuchtigkeit gefährlich rutschig werden kann. Hier bietet eine professionelle Pflege Abhilfe. Mehr zu einer professionellen Pflege finden Sie bei dem Thema Garten- und Balkonpflege unter der Rubrik Wellness für den Garten als PDF Download.

 

Den Rasen zu vertikutieren ist genauso wichtig wie zu mähen, denn dadurch werden Moos, Filz, Unkraut und altes Schnittgut schonend entfernt. Der Rasen kann sich regenerieren und kräftig weiter wachsen. Der idealer Zeitpunkt ist Ende März. Und wichtig: zuerst mähen, dann vertikutieren, danach düngen und/oder nachsäen. Die richtige Düngung ist sehr wichtig für einen gesunden, kräftigen Rasen. Er braucht Stickstoff, Phosphor, Kalium und andere Nährstoffe, und das möglichst schon Ende März zum Beginn der Wachstumsperiode. Nehmen Sie dazu einen speziellen Rasendünger, am besten mit Langzeitwirkung. Die Frühjahrsdüngung fördert das Wachstum der Wurzeln und der neuen Triebe. Der Rasen wird so widerstandsfähig gegen Krankheiten, Moos und Unkraut. Möchten Sie mehr über die detailierte Rasenpflege wissen, klicken Sie hier auf den Link professionelle Rasenpflege.

 

Für viele Vogelarten, wie Haussperlinge, Meisen und Rotkehlchen, Eichelhäher, Elstern und Stare ist jetzt Brutzeit angesagt. Für den Gärtner heißt das ab sofort: bitte nicht stören. Bevorzugte Nistplätze im Garten sind Hecken, Bäume und natürlich Nistkästen. Sorgen Sie mit einer Vogeltränke dafür, dass die Vögel in Ihrem Garten auch Wasser vorfinden. Wer einmal beobachtet hat, wie lustvoll Vögel darin baden, wird diese Stelle in seinem Garten kaum noch aus den Augen lassen wollen.

 

Schauen Sie einfach bei den einzelnen Monaten März, April und Mai rein und sehen Sie, was alles im Garten in dem jeweiligen Monat zu erledigen ist. Sie finden dort Listen zu den Arbeiten im Gemüse-, Obst-, Zier-, und Balkongarten.  Ebenso Anregungen und Ideen, wie Sie Kindern den Spaß an der Natur und die Lust am Gärtnern vermitteln können. 

Der Garten im März

 

Endlich Frühling... endlich Gartenzeit! Das ist jetzt in Zier- und Nutzgarten zu tun.

 

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Der Garten im April

 

Alles sprießt und wächst. Das sind die wichtigsten Gartenarbeiten im April.

 

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Der Garten im Mai

 

Alles neu macht der Mai. Die schönsten Gartenarbeiten fallen im Mai an. 

 

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