Der Kinder-Aktiv-Garten

Wachsen Kartoffeln auf dem Baum? Kann man Äpfel das ganze Jahr ernten? Kommen die Erbsen aus dem Glas?

   

All dieses Wissen galt bis heute als selbstverständlich. Doch wenn man heute in den Kindergärten und Schulen mit den Kindern spricht, so stellt man fest, dass dieses Wissen durch den Wandel der Zeit zu schwinden scheint. Gerade im Zuge der zunehmenden Verstädterung findet sich kaum der nötige Raum, um dieses Wissen erlebbar machen zu können. Dabei gibt es selbst auf der kleinsten Fläche die Möglichkeit, einen Nutzgarten anzulegen. Es gibt keine bessere Möglichkeit, mit dem Lebendigen, mit Tieren und Pflanzen spielerisch Bekanntschaft zu machen, als im Garten. Hier können Kinder jeden Alters das Wachsen und Vergehen kennen lernen, können Tiere und Pflanzen beobachten und sich mit der Abfolge der Jahreszeiten vertraut machen. Kein noch so schönes Bilderbuch oder Computerspiel kann das Gefühl ersetzen, ein Blatt in der Hand zu halten, einen Marienkäfer über die Haut laufen zu spüren oder die Erde zu riechen.

 

Daher achte ich bei der Errichtung eines "Kinderbeetes" vor allem auf die Jahreszeitlichkeit, das leichte und schnelle Wachsen und das Vergehen, um den natürlichen Zyklus erfahrbar und begreifbar im wahrsten Sinne zu machen. Es gehört zu den elementaren Erkenntnissen eines Kindes zu verstehen, dass die Erbsen und Bohnen eben nicht aus dem Glas kommen.

Das Säen überlasse ich hierbei den Kindern und schon bald werden sie fasziniert feststellen, dass aus dem Samen, die sie mit ihren kleinen Händen in die Erden gedrückt haben, eine zunächst kleine und später dann große Pflanze wächst und gedeiht. Darüber hinaus können Kinder sehr schnell die Zusammenhänge von Erde, Sonne, Wasser und Wind begreifen. Dabei stehe ich den Kindern beratend zu Seite, ohne sie zu belehren oder gar selbst einzugreifen. Sie werden lernen, ihr eigenes Handeln im Bezug auf die Zusammenhänge der Natur zu begreifen. Ob im Kindergarten oder in der Schule - Kinder, die in der urbanen Welt aufwachsen, können über den Zugang zur Natur im Garten lernen, ohne Ängste aktiv zu werden, das Tempo selbst zu bestimmen und das Wachstum und die Veränderung wertfrei zu beobachten, zu experimentieren und Kreativität zu entfalten. Sie entwickeln über das Gärtnern Bindungen, positive Erfahrungen, Kontrolle und ein erweitertes Selbstbild. Neben einigen Gemüsearten sollte auch die Möglichkeit für ein kleines Wildblumenbeet bestehen. In dieser Kombination können die Kinder neben dem nutzbringenden Arten auch die nützlichen Arten für Bienen und Schmetterlingen kennen lernen.

Beispielsweise kann dann im Herbst der selbst angebaute Kürbis ausgehöhlt und spielerisch weiter bearbeitet werden.

 

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie Fragen zu meinem "Kinder-Aktiv-Garten" haben oder diesen für ihren Kindergarten, für ihre Schule oder für Ihr zu Hause interessant finden, melden Sie sich einfach für ein unkompliziertes Beratungsgespräch.

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